Objekt:     verlassenes Haus / Hotel / Restaurant     
Ort:          Hessen   
Datum:     07.07.2012   

Teilnehmer:    Nicole W., Chris W., Alexander M., Angelika K. + Gäste: Sascha u. Freundin, Alex, Nicki

Ergebnis Umgebungsmessungen:
Temperatur:     bei PU-Beginn ca. 18°C, bei PU-Ende ca. 12°C
Luftfeuchte:     bei PU-Beginn ca. 66,0%, bei PU-Ende ca. 68,0%
Luftdruck:        ca. 1010 hPa
Mondphase:     abnehmend

Ergebnis Basismessungen:
Temperatur:    bei PU-Beginn ca. 18°C, bei PU-Ende ca. 12°C
Luftfeuchte:    bei PU-Beginn ca. 65,0%, bei PU-Ende ca. 67,0%
Luftdruck:       ca. 1010 hPa
EMF-Werte:     0,0 mG

PU-Ablauf:
Vorbegehung mit Foto- und Videodokumentation
Aufbau und Durchführung 1. Schattenphänomen-Test
Wechsel d. Equipments und Durchführung 2. Schattenphänomen-Test
ESP-Sitzungen
Wahrnehmungstests

Bericht:
Das Team von Ghosthunter Germany traf gegen 19:00 Uhr an der Location ein. Während die Mitglieder auf die Klienten und PU-Gäste warteten, verschafften sie sich bereits einen groben Überblick über das Gelände und die einsehbaren Räume des Hauses. Dabei wurde bereits mit der Fotodokumentation begonnen.
Etwa eine Viertelstunde später trafen auch die Klienten ein. Um das Tageslicht auszunutzen wurde direkt die Vorbegehung des Objekts durchgeführt (Tatsächlich war die Vorbegehung auch erst bei Einsetzen der Dämmerung beendet). Die Klienten führten Ghosthunter Germany durch das gesamte Haus, samt Anbau und den stark verwinkelten Kellern. Dabei erzählten sie auch gleich von ihren Erfahrungen mit dem Haus.  Im Keller befindet sich ein kleiner Raum, in dem nur ein Stuhl steht. Dieser Raum hatte bei früheren Besuchen bei den Klienten ein mulmiges Gefühl ausgelöst.  Sie waren sich jedoch nicht sicher, ob es einfach an der Situation im Raum lag (der Stuhl wirkt unpassend in diesen Raum), oder ob sich dort etwas oder jemand bemerkbar machte. Generell hatten sie wohl im Bierkeller das Gefühl, beobachtet zu werden. Auf der Treppe vom Erdgeschoß zum ersten Stock war es bei einem Besuch zu einer ungewöhnlichen Audio-Aufnahme gekommen. Beim Abhören der Aufnahmen hatten die Klienten ein Geräusch bemerkt, das am Ehesten noch mit Magenknurren oder Verdauungsgeräuschen zu vergleichen ist. Es war ihnen nicht gelungen, das Geräusch zu reproduzieren und sie konnten sich auch nicht erklären, wie es entstanden sein könnte, oder was die Ursache war. Während des Aufenthalts auf dieser Treppe, hatte niemand dieses Geräusch bemerkt.
Auch im zweiten Stock des Hauses gibt es einen Raum, der den Klienten ein mulmiges Gefühl verschaffte. Er befindet sich weit hinten im Flur und es steht ein Krankenbett darin. Wie bei dem Raum im Keller, waren sich die Klienten nicht sicher, ob es der Raum an sich war, der dieses mulmige Gefühl ausgelöst hatte, oder ob es sich um die Wahrnehmung von etwas Paranormalen handelte. Generell empfanden die Klienten das Gebäude als außergewöhnlich.
 Es stellte sich heraus, dass die berichteten Erlebnisse nur im Altbau des Hauses vorgefallen waren, daher wurde der komplette Anbau während der PU außen vorgelassen. Nach der Vorbegehung besprach das Team Ghosthunter Germany mit den Gästen das weitere Vorgehen.
Um 22:25 Uhr begann die PU.

 

 

Im Flur des zweiten Stocks, vor dem Krankenzimmer, wurde von Chris, Alexander M. und Angelika ein videoüberwachter Schattenphänomen-Test aufgebaut. Begleitet wurden sie dabei von den Gästen Alex und Nicki. Parallel zu diesem Test wurde auch wieder der Würfel aus dem Langzeit-Experiment von Ghosthunter Germany aufgestellt und mit einem Diktiergerät versehen. So wurde der Bereich vor dem Krankenzimmer etwa eine Stunde lang überwacht. Dann wurde dieser Test hier abgebaut und auf der Treppe zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoß wurde ein weiterer Schattenphänomen-Test durchgeführt. Im Flur des ersten Obergeschosses wurde die Fotofalle aufgestellt. Bei der späteren Auswertung des Materials fiel auf, dass es während des ersten Tests sehr häufig knackte und knirschte, während es beim zweiten Test sehr still war.
Anschließend wurde von Angelika, Alexander M. und PU-Gast Nicki eine aktive ESP-Sitzung in einem der Räume im ersten Obergeschoß und danach auf der Treppe zwischen dem Erdgeschoß und dem ersten Obergeschoß durchgeführt. Während dieser ESP-Sitzungen kam es zu keinen ungewöhnlichen Vorkommnissen.

 

 

Danach führte PU-Gast Alex auf eigenen Wunsch einen Wahrnehmungstest im zweiten Obergeschoß im Krankenzimmer durch. Mit diesem Wahrnehmungstest verband Alex auch gleich eine aktive ESP-Sitzung.
Als Nächstes begaben sich Nicole, Chris und PU-Gast Sascha in den Bierkeller. Hier starteten sie eine aktive ESP-Sitzung. In dem kleinen Raum mit dem Stuhl führten danach erst Nicole und dann Sascha einen Wahrnehmungstest durch. Während Nicole keine besonderen Erlebnisse während ihres Wahrnehmungstests hatte, brach Sascha seinen Test bereits nach etwa drei Minuten ab. Er hatte ein Zupfen am Rückenteil seines Pullovers gespürt und war kurz in Panik geraten. Als er danach sein Erlebnis resümierte, war er aber durchaus der Meinung, dass ihm seine Fantasie hier einen Streich gespielt haben könnte.


Um zu überprüfen, ob in diesem kleinen Raum nicht doch etwas Merkwürdiges vor sich geht, gingen Nicole, Alexander M. und Angelika ebenfalls noch einmal in den Bierkeller. Alexander M. begab sich zur Durchführung eines Wahrnehmungstests in den kleinen Raum mit dem Stuhl. Nicole und Angelika nutzten diese Zeit zur Durchführung einer passiven ESP-Sitzung im Weinkeller, eine Tür weiter. Weder Alexander M., noch Nicole und Angelika bemerkten während dieser Zeit etwas Ungewöhnliches.


Nach einer abschließenden Besprechung wurde die PU um 03:00 Uhr beendet.

Ergebnis/Zusammenfassung:
Es kam nur bei einem PU-Teilnehmer zu einem ungewöhnlichen Erlebnis, was aber mit größter Wahrscheinlichkeit auf Fehlwahrnehmungen zurückzuführen ist.
Bei allen anderen PU-Teilnehmern kam es zu keinen außergewöhnlichen Erlebnissen.
Die Fotofalle wurde nur vom Team ausgelöst.
Die Fotoaufnahmen sind ohne Auffälligkeiten.
Die Videoaufnahmen sind ohne Auffälligkeiten.
Die Audioaufnahmen sind ohne Auffälligkeiten.
Während des ersten Schattenphänomen-Tests knackte und knarzte es sehr häufig, während es beim zweiten Test sehr still war. Ghosthunter Germany führt das häufige Knacken während des ersten Tests darauf zurück, dass dieser kurz nach der Dämmerung stattfand und das viele Holz im Haus auf die Veränderung der Temperatur und Luftfeuchte beim Einsetzen der Dunkelheit reagierte.
Die Ursache des ungewöhnlichen Geräuschs auf den Audioaufnahmen der Klienten konnte bisher nicht eindeutig ermittelt werden, jedoch kommen mehrere natürliche Ursachen als Erklärung in Frage.

Fazit:
Ghosthunter Germany konnte keine paranormalen Aktivitäten an diesem Ort feststellen.


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