Haus Hohenfels | PU | 24.04.2010
Objekt: Haus Hohenfels
Ort: Darmstadt-Eberstadt
Datum: 24.04.10
Teilnehmer: Timo, Sabrina, Nicole, Jeanette, Angelika, Sunny, Chris, Axel (Gast), Satene (Gast), Dani (Gast), Team Radio FFH: Chris, Michael und Andreas
Ergebnis Umgebungsmessungen:
Angekündigte Temperatur: 8 – 10 °C
Mondphase: zunehmend
Sonnenuntergang: 20:35 Uhr
Temperatur: 12,75 °C bei PU-Ende (04:19 Uhr): 12,39°C
Luftfeuchte: 55 – 56% bei PU-Ende „ : 51 %
Luftdruck: 1018,0 hpa
Ergebnis Basismessungen:
Temperatur: 12°C
Luftfeuchte: 68,50 % hinterer Kellerraum bis 77,06 %
Luftdruck: 1018,0 hpa
EMF-Werte: 0,0 mG
Geplanter PU-Ablauf:
- Vorabbegehung
- Begehung durch Satene + Begleitperson
- Basismessungen
- Aufbau des Equipments
- Passive + aktive ESP-Sitzung
- Wahrnehmungstest
Bericht:
Die Gruppe, bestehend aus Ghosthunter Germany + Gäste und dem FFH-Team, traf um 23:00 Uhr am Parkplatz gegenüber des Hauses ein. Dort erregte sie auch gleich die Aufmerksamkeit einer heimkehrenden Nachbarin, die etwas irritiert war, aufgrund der vielen Autos auf dem Parkplatz um diese Uhrzeit. Nicole erklärte ihr daraufhin, wer die Gruppe ist und was für diese Nacht geplant war und konnte so die Dame beruhigen.
Auf dem Parkplatz wurde nun das Basislager eingerichtet.
Als Erstes wurde dann die Vorabbegehung des Hauses durchgeführt, an der fast die ganze Gruppe teilnahm. Nur Jeanette und Dani blieben beim Basislager zurück.
Das Gelände um das Haus ist inzwischen völlig zugewachsen. Der Rest der Gruppe machte sich also auf den Weg und folgte dem kleinen Trampelpfad, der am Schluß über eine Treppe schließlich zum Haus führte.
Im Haus und im angrenzenden Schuppen wurde nun jeder Raum auf mögliche Gefahrenquellen untersucht. Dabei wurde festgestellt, daß das Obergeschoß des Schuppens wegen. Einsturzgefahr nicht mehr begehbar ist. Im Haus selbst erwies sich die Dachbodentreppe als riskant, da kein Geländer vorhanden ist. Ebenso war die Kellertreppe nicht ganz ungefährlich, da sie durch Vandalismus mit Glasscherben übersät ist. In fast allen Räumen liegt Schutt herum, so daß man im Dunklen wirklich aufpassen muss, wo man hintritt. Ebenso wurde vorab schon mal geprüft, welcher Raum sich für welche Art der Untersuchung eignet. Nach ca. 20 min. war die Vorabbegehung abgeschlossen und die Gruppe kehrte zum Basislager zurück.
Bei Jeanette und Dani warteten bereits Alex, 12 und Dominik, 17, die Söhne des Verwalters "Haus Hohenfels".
Freundlicherweise stellten sie sich für ein Interview zur Verfügung.
Sie nannten der Gruppe den offiziellen Namen des Hauses.
Weiterhin konnten sie etwas zur Geschichte des Hauses erzählen.
Es soll ca. 75 - 100 Jahre alt sein. Früher einmal lebte hier eine Adelsfamilie und der Schuppen diente als Unterkunft für Bedienstete. Später wohnte hier lange Zeit eine 6-köpfige Familie. Danach konnte das Haus immer nur für kurze Zeit vermietet werden. Nun steht es zum Verkauf. Interessenten sehen jedoch immer wieder vom Kauf ab, da das Haus unter Denkmalschutz steht und aufwendig restauriert und in den Originalzustand gebracht werden müsste.
Auch über ein persönliches Erlebnis konnten die Beiden berichten:
Einmal hielten sie sich im Obergeschoß von Haus Hohenfels auf, als sie den Knall einer heftig zuschlagenden Tür hörten. Da aber im Haus fast keine Türen mehr vorhanden sind, und die Restlichen so verkeilt, daß sie unmöglich zuschlagen können, konnten die beiden die Quelle des Geräusches nicht ausmachen und zogen es vor, das Haus zu verlassen.
Dafür, daß die Beiden der Gruppe so freundlich Rede und Antwort standen, wurden sie eingeladen, mitzukommen wenn die Basismessungen durchgeführt würden.
Als Nächstes begab sich aber Satene zusammen mit Nicole auf den Weg zum Haus.
Geplant war hier, daß sie das Haus auf sich wirken lässt und ihre Eindrücke auf einer Skizze notiert. Später sollten ihre Eindrücke mit den Ergebnissen der PU verglichen werden.
Währenddessen bereiteten die restlichen Mitglieder die eigentliche Untersuchung vor, indem sie das Equipment einsatzbereit machten und die Umgebungsmessungen vornahmen.
Nach der Rückkehr der Beiden, wurden noch kurz der Aufbau des Equipments und die weiteren Untersuchungsmaßnahmen besprochen. An dieser Stelle mussten sich Jeanette und Axel verabschieden und die PU wurde ohne die Beiden weitergeführt.
Die Gruppe begab sich nun wieder zum Haus und teilte sich auf. Nicole und Angelika führten die Basismessungen durch, Sabrina und Timo übernahmen den Aufbau der Geräte. Sunny und Chris dokumentierten Alles per Camcorder.
Während der Basismessungen fiel auf, daß es im hinteren Kellerraum zu starken Schwankungen bei der Luftfeuchtemessung kam. Diese Schwankungen konnten bisher nicht erklärt werden. In allen anderen Räumen verliefen die Messungen normal.
Im Schuppen wurde die Fotofalle aufgestellt und ein Diktiergerät zur Langzeit-ESP-Aufnahme abgelegt.
Im Keller wurde ein Camcorder aufgestellt, der in den Flur gerichtet war und auf dem Dachboden wurden ein Movetest und ein Schattenmenschentest aufgebaut, die per Camcorder überwacht wurden.
Anschließen begaben sich Timo, Angelika und Chris von FFH in den ersten Stock um im ‚Kinderzimmer‘ eine aktive ESP-Sitzung durchzuführen, während die restlichen PU-Teilnehmer das Haus verließen.
Während der ESP-Sitzung kam es zu keinen außergewöhnlichen Wahrnehmungen. Auch die Atmosphäre war eher angenehm.
Nach ca.15 min. wurde die ESP-Sitzung beendet.
An dieser Stelle muss kurz angemerkt werden, daß das Team immer wieder die PU kurz unterbrach, um dem Team von FFH für kurze Interviews zur Verfügung zu stehen.
Nun ging Nicole in den Keller, wo sie einen Wahrnehmungstest durchführte.
Der Rest der Gruppe kehre zum Basislager zurück und pausierte erst mal.
Nach ca. 20 min. meldete sich Nicole und bat um ‚Ablösung‘.
Da nun Alle neugierig waren, begab sich die Gruppe wieder geschlossen zum Haus, um sich anzuhören, was Nicole erlebt hat.
Hier ist ihr Bericht:
„Ich ging in den hintersten Kellerraum um dort meinen Wahrnehmungstest zu beginnen. Am Anfang hörte ich Geräusche und laute Schritte, aber das waren wohl noch die Leute von FFH, die sich aus dem Haus entfernten.
Nun konzentrierte ich mich ganz auf meine Umgebung und Wahrnehmung. Nach einiger Zeit hörte ich ein Ticken. Mir kam es so vor, wie das Ticken einer Standuhr. Ich überlegte, ob es Wassertropfen sein könnten, doch in diesem Keller gibt es keine nassen Stellen und es regnete an diesem Abend auch nicht.
Schließlich hörte das Ticken wieder auf. Etwas später vernahm ich das Geräusch von 3 oder 4 Schritten im Kellerflur, die sich in meine Richtung bewegten. Nun verspürte ich eine leichte Beklemmung. Ich ging in den Kellerflur, um herauszufinden, ob ich den Ursprung des Geräuschs feststellen kann. Es war dort jedoch nichts auszumachen und die Schritte waren auch nicht mehr zu hören. Plötzlich wurde ich von einem sehr kalten Luftzug getroffen. Mein Beklemmungsgefühl nahm zu. Nun verabschiedete sich auch der Akku meines Camcorders. An dieser Stelle beendete ich den Wahrnehmungstest. Ich fühlte mich nun überhaupt nicht mehr wohl. Ich verließ das Haus durch den Kellerausgang und funkte Timo an. Und erst, als die Gruppe am Haus ankam, hörte das Gefühl der Beklemmung wieder auf.“
Nun betrat die gesamte Gruppe wieder das Haus. Ein Blick auf die Uhr zeigte dann, daß es bereits 03:30 Uhr war.
Timo, Sabrina, Nicole und Sunny übernahmen den Abbau des Equipments, Chris, Angelika und Satene hielten sich in dieser Zeit im Erdgeschoß auf.
Während dieser Zeit ereignete sich ein interessanter Zwischenfall, der von Angelika beobachtet wurde. Satene unterhielt sich mit Chris und beugte sich währenddessen nach hinten. Irgendwann drehte sie sich dann um und machte einen erstaunten Gesichtsausdruck. Auf Chris‘ Frage erklärte sie dann, sie habe einen Druck im Rücken verspürt und dachte, sie wäre an die Mauerecke gekommen. Sie wollte sich dann dort anlehnen und musste feststellen, daß sie mindestens noch 30 cm Abstand zur Wand hatte. Sie war sehr irritiert, da sie definitiv eine Berührung am Rücken gespürt hatte.
Offizielles PU Ende: 04:19 Uhr.
~*~
Zusammenfassung:
Satene hatte im Eingangsbereich der Küche und im hinteren Kellerraum ein Gefühl des Unwillkommen seins und im Kinderzimmer den Eindruck von Neugier oder Interesse.
Bei den Basismessungen gab es im hinteren Kellerraum starke Schwankungen bei der Luftfeuchtemessung.
Die ESP-Sitzung verlief ruhig.
Bei der Auswertung wurde folgende ESP entdeckt:
Beim Wahrnehmungstest kam es zu auditiven Phänomenen und persönlichen Erlebnissen.
Bei der ESP-Sitzung gemeinsam mit Chris von FFH haben wir folgendes festgehalten:
Beim aufstellen zum FFH-Interview konnte folgendes festgehalten werden:
Kurz vor Ende der PU spürte Satene Berührungen und wir konnten zur gleichen Zeit folgendes festhalten:
Resultate:
Auf einigen Fotos, war etwas Ungewöhnliches festzustellen.



Die Fotofalle im Schuppen wurde während der PU nicht ausgelöst.
Der Move-Test und der Schattenmenschentest auf dem Dachboden waren negativ.
Die Auswertung des Audio-, Foto- und Video-Materials ist noch nicht komplett abgeschlossen.
Fazit:
Einige Teammitglieder können aufgrund vorheriger Untersuchungen der Lokalität von unerklärlichen Vorkommnissen berichten. Während der PU kam es ebenfalls vereinzelt zu Seltsamkeiten.
Das Team schließt die Möglichkeit paranormaler Vorkommnisse nicht aus, tendiert aber dazu, diese nur momentan nicht erklären zu können. Eine weitere Untersuchung ist bereits in Planung.
Hier noch ein paar Eindrücke vom Haus:
~*~
Wir bedanken uns beim Team von Radio FFH für die gute Zusammenarbeit.







