Ein aktueller Fall aus der Szene sollte eigentlich ehrliche Gruppen auf die Barrikaden bringen. Hat doch ein kleiner Zusammenschluss die Ego-Marketing-Strategie für sich entdeckt Kooperationen mit kompetenten Beratungsstellen und namhafter Universitäten zu erfinden.
Ziel des Ganzen ist es bei Betroffenen und Hilfesuchenden den Eindruck einer besonderen Expertise zu hinterlassen und sich über Kompetitionen zu erheben.

Funktioniert so ein betrügerischer Versuch steigert dies die Quantität von Anfragen und die allgemeine Präsenz, über die sich die falscheindruckerweckende Gruppierung wieder profilieren kann.

Betrogener ist und bleibt dabei der Hilfesuchende, der sich naiv in guten Händen glaubt.

Abzusehen war diese Entwicklung des Zusammenschlusses bereits beim Erwerb der Domain, in dem bewusst das Wort Wissenschaft verwendet wird. Schon dies sollte den Eindruck erwecken, es handle sich um eine Institution deren Beteiligte akademische Grade vorweisen können.

Der Leser soll sich nichts vormachen lassen. Ghosthunting in der allgemein bekannten Vorgehensweise von Laienforschern ist und bleibt ein Hobby derer. Keine ernstzunehmende wissenschaftliche Instanz wird diese, zu Recht, als gleichwertige anerkennen.

Ausnahmslos jeder kann an Beratungsstellen oder Universitäten Anfragen stellen. Einen Ratschlag oder die Zusage weitere Ratschläge einholen zu dürfen aber mit Zusammenarbeit zu verwechseln entzieht sich jeglichem Realitätssinn.

Eine Veröffentlichung solcher Missstände kann man im Allgemeinen nur befürworten.

 

Ghosthunter Germany

 

Update 23.10.2010 16:39 Uhr:
Die irreführende Webseite wurde nun erst mal offline genommen. Somit entzieht sich der Zusammenschluss der Nachvollziehbarkeit der Falschaussagen.